In unserem Blog beschäftigen wir uns mit den Themen Customer Relationship Management, Kundenbindung, Möglichkeiten und Methoden zur Steigerung von Sales und Abverkauf sowie Trends im Handel.

25. August 2016

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Die Rolle von Couponing im CRM

Inhalt:
  1. Die Rolle von Coupoing im CRM
  2. Vorteil Couponing
  3. Coupons zur Kundenaktivierung
  4. Sonderrolle mobile Coupons

Die Rolle von Couponing im CRM

Der Coupon von heute ist die Rabattmarke von früher. Die Idee dazu kommt aus den USA, wo im Jahr 1894 eine neuartige, koffeinhaltige Limonade namens Coca-Cola auf den Markt kam und mit Hilfe von Warengutscheinen schnell bekannt und beliebt werden sollte. Das hat funktioniert. In Deutschland galt von 1934 bis 2001 das Rabattgesetz, das den Einsatz dieses Marketinginstruments stark einschränkte. Mit dem Wegfall im August 2001 konnten fortan Unternehmen und der Handel wieder Coupons zur Verkaufsförderung einsetzen. Besonders im Handel, der Konsumgüterindustrie und der Lebensmittelbranche erfreut sich Couponing seitdem großer Beliebtheit und etabliert sich als eins der wenigen Instrumente, das online- und offline-Einkaufswelten verbinden kann.

Vorteil Couponing

Kunden schätzen Coupons, weil sie ihnen Vorteile bringen, sei es in Form einer Preissenkung, einer Zugabe eines weiteren Produkts beim Kauf eines bestimmten Produkts, eine Information oder eine andere incentivierende Form. Couponing ist immer zeitlich begrenzt und die Maßnahme wird in der Regel durch weitere Marketingmaßnahmen beworben, was den Einsatz im integrierten Marketing so beliebt macht. Elementar wichtig für den Erfolg des Coupons ist, dass der Kunde auf ihn aufmerksam wird. Damit kommt dem Distributionsweg eine entscheidende Rolle zu und der richtet sich nach den Zielen der Aktion.

Coupons zur Kundenaktivierung

Wer mit der Ausgabe von Coupons erreichen möchte, dass Kunden beim Einkauf das beworbene Produkt bevorzugen und kaufen, sollte Pre-Sales-Coupons einsetzen. Coupons sind dann nicht personalisiert und werden meist breit gestreut, in Print-Medien, Beilagen in Zeitungen, Handzetteln am Point of Sale, Postwurfsendungen, Coupon-Portalen, Online-Anzeigen.

Sonderrolle mobile Coupons

Das Smartphone wäre eigentlich ideal, um Coupons mit geringen Streuverlusten an eine interessierte Zielgruppe auszugeben. Mobile Coupons lassen sich sowohl für die Kundenbindung als auch zur Kundenaktivierung unkompliziert einsetzen.

Technisch ist es kein Problem einen digitalen Coupon zu gestalten. Auch die Distribution ist geregelt und der mobile Coupon lässt sich per Mail, Push-SMS, App oder per QR-Code auf Verpackungen, Printmaterialien oder anderen Werbeträgern verteilen. Bei mobilen Gutscheinen gibt es sowohl Händler-, Hersteller- als auch Promotion-Gutscheine, wobei letztere häufig als Bewerbungstool für die beiden erst genannten Gutscheinarten genutzt werden, sie sollen die Aufmerksamkeit auf eine Aktion richten.

Ein großer Vorteil von Mobile Coupons liegt im Einsatz von Location-based-Services: Händler können diejenigen ansprechen, die sich in ihrem Radius aufhalten und Anreize für einen Besuch des Geschäfts legen. Je nach Einstellungen des Smartphones erfahren Konsumenten von aktuellen Angeboten in ihrer Umgebung und können ihr Einkaufsverhalten danach richten.

Dieser Prozess jedoch ist noch mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Die Kassensysteme der Händler sind der Engpass. Um einen mobilen Coupon oder eine App wie Passbook von Apple oder Google Wallet einlesen zu können, bräuchte es einen Scanner, wie wir ihn zum Beispiel für mobile Bordkarten bei Flügen kennen. Alternativ gibt der Kunde dem Händler die Tan-Nummer des mobilen Coupons durch, was zeitaufwändig und langwierig ist und bei mehreren Coupons praktisch keine Akzeptanz mehr findet.

Diese Hürden werden in der nächsten nahen Zeit wohl schnell genommen: Mit der zunehmenden Verbreitung von mobile Payment werden auch Kassensysteme am Point of Sale immer stärker auf die Kommunikation mit Smartphones eingerichtet sein. Kunden können dann ihr Smartphone als Einkaufszettel, Coupon-Verwalter und Portemonnaie nutzen. Sie kaufen ohne Medienbrüche ein, speichern digital ab, was sie auf einer Website gesehen haben, sind mit QR-Codes, NFC-Chips für die Near Field Communication und Bluetooth ausgestattet, so dass sie auch an der Einkaufsstätte noch von Produkten begeistert werden können.

Autor: Susanne Weller

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Autoren­information

department one GmbH
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Für department one schreiben die Agentur und Susanne Weller.

Kommentare
  1. Kamberley

    Imverssipe brain power at work! Great answer!

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